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Vibe Coding

Von der Idee zur laufenden App — in einem Tag.

Intro · Vibe Coding

Was ist Vibe Coding?

«Du beschreibst, was du willst.
Die KI schreibt den Code.
Du bewertest und steuerst nach.»

Vibe Coding bezeichnet einen Entwicklungsansatz, bei dem man eine App durch natürlichsprachliche Prompts aufbaut — ohne selbst Code schreiben zu müssen. Der Begriff wurde 2025 von Andrej Karpathy (ehemals OpenAI, Tesla) geprägt.

Das Ziel ist kein perfekter Code — sondern ein funktionaler Prototyp, so schnell wie möglich.

Der Vibe-Coding-Ablauf

1 Beschreiben EVA-Schema, PRD und UX-Mockup als Kontext mitgeben 2 Generieren lassen KI baut die erste Version der App — HTML, CSS, JS 3 Im Browser testen Sofort öffnen, klicken, validieren — was stimmt, was nicht? Iterieren Gezielt nachprompten — bis das Ergebnis stimmt

Intro · Warum heute?

Motivation & Lernziel

Warum gerade jetzt?

KI-Entwicklung im Schnellgang
Neue Modelle und Fähigkeiten erscheinen im Wochenrhythmus — und verändern laufend, was Einzelpersonen ohne Programmierkenntnisse leisten können.
Vibe Coding im Diskurs
Der Begriff geht seit Anfang 2025 viral — Entwickler, Produktteams und Gründer weltweit nutzen diesen Ansatz, um Ideen schnell greifbar zu machen.

Was ihr heute erreicht

Lernziel

Einen funktionalen Prototyp (PoC) für eure Projektarbeit selbstständig erstellen — mit KI als Werkzeug, nicht als Abkürzung.

Keine Programmierkenntnisse erforderlich. Ihr lernt heute einen strukturierten Workflow, der funktioniert — von der Idee zur laufenden App.

Der heutige Tag

Tagesüberblick

Block 1
Was ist eine App?
Das EVA-Schema: Eingabe → Verarbeitung → Ausgabe
Block 2
Alignment mit KI
Idee schärfen — iterativ und reflektiv
Block 3
PRD generieren
Strukturiertes Anforderungsdokument erstellen und verfeinern
Block 4
UX-Vorschläge
Die App sehen, bevor Code existiert
Block 5
Quickstart
PRD + UX → erste laufende App
Block 6
Iterate!
Eigenständig weiterentwickeln — Iteration ist die Methode
Block 7
Abschluss & optionaler Showcase
Wer möchte, zeigt seine Kreation — freiwillig
1
Block 1

Was ist eine App?

Jede digitale Applikation — egal wie komplex — lässt sich auf drei Grundkomponenten reduzieren: Eingabe · Verarbeitung · Ausgabe — kurz EVA.

EINGABE Was gibt der User ein? Zahlen, Text, Klicks, Fotos… VERARBEITUNG Was passiert damit? Rechnen, Filtern, Vergleichen… AUSGABE Was bekommt er zurück? Zahl, Liste, Grafik, Dokument…

Block 1 · EVA-Schema

EVA-Schema: Beispiele durcharbeiten

Google Maps

Eingabe:
Startort + Ziel

Verarbeitung:
Optimale Route berechnen

Ausgabe:
Karte + Wegbeschreibung

SBB Mobile

Eingabe:
Abfahrtsort + Ziel + Datum

Verarbeitung:
Verbindungen berechnen

Ausgabe:
Fahrplan + Ticket

Twint

Eingabe:
Betrag + Empfänger (QR/Nr.)

Verarbeitung:
Zahlung autorisieren

Ausgabe:
Bestätigung + Quittung

Übung (15 Min.): Wähle 3 Schweizer Apps (z.B. Post-App, Homegate, Galaxus) und beschreibe jede im EVA-Schema — dann das Gleiche für deine eigene Idee.

Konzept · Gilt für den ganzen Tag

Gezieltes Wording

«Die KI hat gelernt, was Konzepte bedeuten. Jedes Wort, das du wählst, aktiviert ein bestimmtes Muster — bewusst oder nicht.»

Falsches Wort

Du meinst etwas Bestimmtes — aber das Wort beschreibt etwas anderes.

Prompt:

"Mach ein gestrecktes Quadrat"

Ein Quadrat hat gleiche Seiten — «gestreckt» widerspricht dem Begriff. Die KI interpretiert irgendwie, das Ergebnis stimmt nicht.

Richtiges Fachwort

Du weißt genau was du willst — und sagst es mit dem richtigen Begriff.

Prompt:

"Erstelle ein Login-Formular mit zwei Input-Feldern und einem Submit-Button"

«Formular», «Input-Feld», «Submit-Button» sind präzise Koordinaten — die KI weiß sofort was gemeint ist.

Bewusst offen

Du hast noch keine genaue Vorstellung — und gibst der KI bewusst Spielraum.

Prompt:

"Füge ein passendes Element ein, das Logindaten abfragt — wähle, was am besten passt"

Die KI trifft eine sinnvolle Wahl. Du prüfst ob sie passt — und iterierst. Offenheit ist hier eine Strategie, kein Fehler.

Methode · Gilt für jeden Block

Iteration ist der Weg

Schritt 1 Prompt formulieren Schritt 2 Ergebnis ansehen Schritt 3 Feedback formulieren Schritt 4 Verfeinern & wiederholen ITERATION

Gilt für Alignment

Die KI stellt Fragen — du antwortest — das gemeinsame Bild wird schärfer. Dieser Dialog ist kein einmaliger Schritt, sondern ein Prozess.

Ziel: KI und Mensch haben dieselbe Vorstellung der App.

Gilt für das PRD

Das erste PRD ist ein Entwurf, kein Endprodukt. Lücken, die beim Schreiben auffallen, werden sofort mit der KI geklärt — nachprompten, kürzen, ergänzen.

Ziel: vollständige, widerspruchsfreie Anforderungen.

Gilt für den Code

Die erste generierte App ist der Startpunkt — nicht das Ziel. Jeder weitere Prompt verfeinert Funktion, Design oder Verhalten der Applikation.

Ziel: funktionierende App, die das PRD erfüllt.

2
Block 2

Alignment mit KI

Alignment bedeutet: Mensch und KI haben dasselbe Bild im Kopf. Fehlendes Alignment kann dazu führen, dass generierter Code nicht das liefert, was man sich vorgestellt hat — ein Problem, das sich früh vermeiden lässt.

Schlechter Start
"Baue mir eine App für meine Arbeit."

→ KI generiert etwas — aber ohne Kontext, Zielgruppe oder Einschränkungen.

Alignment-Dialog
Stell mir Fragen, bis du meine Idee so gut verstehst, dass du sie besser erklären könntest als ich. Meine Idee: [Idee hier]

→ KI fragt nach → du entdeckst Lücken → gemeinsam entsteht ein präzises Bild.

Warum zuerst fragen lassen? Weil man selbst oft nicht weiss, was man genau will — bis man gezwungen wird, es zu formulieren.

Block 2 · Technik für Nicht-Experten

Sokratisches Prompting

Anstatt der KI direkt zu sagen was sie tun soll, lässt du sie dein Denken schärfen. Das findet Lücken, bevor sie im Code sichtbar werden.

Einfach — Vereinfachen lassen
Verständnis überprüfen
«Erkläre mir meine App-Idee in zwei Sätzen, als würdest du sie jemandem ohne Technikkenntnis erklären.»
Mittel — Lücken aufdecken
Fehlende Use Cases finden
«Welche Nutzungsszenarien oder Anwendungsfälle habe ich in meiner Beschreibung noch nicht berücksichtigt?»
Mittel — Kritisch bewerten
Schwachstellen benennen
«Was sind die drei schwächsten Punkte an diesem Konzept — und warum könnten sie in der Umsetzung problematisch werden?»
Komplex — Perspektive wechseln
Professionelle Gegenmeinung
«Du bist ein erfahrener Produktmanager. Was würdest du an diesem PRD ändern, bevor es zur Umsetzung freigegeben wird?»

Sokratisches Prompting = professioneller Weg, die eigene Idee zu schärfen — ohne Fachvokabular vorauszusetzen.

3
Block 3

PRD — Was ist das?

Ein Product Requirements Document beschreibt vollständig, was eine App können muss — mit Fokus auf Anwendungsfälle und konkrete Anforderungen.

Es ist kein technisches Dokument — es ist ein Vertrag zwischen Idee und Umsetzung.

Das PRD ist der Input für UX-Tool, App-Builder und Iteration. Je vollständiger und präziser, desto besser die generierten Ergebnisse.

Wichtig: Das PRD sollte alle Features des ersten Prototypen enthalten — keine Lücken, keine stillen Annahmen.

Tip: Die KI kann dir helfen, Use Cases zu formulieren, die du noch nicht bedacht hast.

Die 6 Bestandteile

01
Kurzbeschreibung
Was tut die App in 1–2 Sätzen?
02
Zielgruppe & Kontext
Wer benutzt sie, wann, in welcher Situation?
03
Use Cases / Anwendungsfälle
Wer tut was — konkrete Szenarien aus Nutzersicht
04
Anforderungen / Must-haves
Alle Features des ersten Prototypen — vollständig
05
Nicht-Ziele
Was gehört explizit nicht in Version 1?
06
Offene Fragen & Annahmen
Was ist noch unklar, was haben wir angenommen?
01

Jetzt ihr · Phase 1 von 3

Alignment & PRD

Schärft eure Idee im Dialog mit Gemini — und erstellt daraus euer PRD.

Tool

Google Gemini

gemini.google.com

Ergebnis

Fertiges PRD-Dokument

bereit für UX & Code

Prompts

Alignment auf Slide 9

PRD-Struktur auf Slide 11

4
Block 4

UX — Design vor Code

Das PRD ist fertig — jetzt visualisieren wir die App, bevor eine einzige Zeile Code geschrieben wird. UX-First bedeutet: Fehler früh erkennen, wenn sie noch nichts kosten. Danach kommt die Logik.

Warum zuerst ein Mockup?

  • Code zu ändern ist aufwändig — ein Mockup zu verwerfen kostet nichts
  • Wer zuerst ein visuelles Bild hat, erkennt Probleme bevor sie in Code gegossen wurden
  • Pitchen & testen: Mit einem Mockup kann man das Konzept zeigen und erste echte Reaktionen sammeln — bevor eine Zeile Code existiert
  • Der Mockup ist ein visueller Ankerpunkt — nicht ein fertiges Design

Tools

Google Stitch (empfohlen)

stitch.withgoogle.com

Gratis · UI-Mockups aus Textprompts

Alternativen: v0.dev (Vercel) · Claude Artifacts (Anthropic)

Prompt-Vorlage für Stitch

EINGABE IN STITCH
Hier ist das PRD für meine App: [PRD einfügen] Generiere UI-Mockups für die wichtigsten Screens. Anforderungen: - Einfaches, klares Layout - Die Ausgabe soll prominent hervorgehoben sein - Desktop-first

Dann iterieren: Was gefällt? Was stimmt nicht? Mindestens 1 Verfeinerungs-Prompt.

02

Jetzt ihr · Phase 2 von 3

UX-Mockup

Übertragt euer PRD in Stitch — und visualisiert eure App, bevor eine Zeile Code existiert.

Tool

Google Stitch

stitch.withgoogle.com

Ergebnis

Mockup-Screenshots

bereit als Input für Lovable

Tipp

Mindestens 1 Iterationsrunde

Prompt-Vorlage auf Slide 13

Konzept · Grenzen kennen

Context Window — Das Gedächtnis der KI

Jedes Gespräch mit einem LLM hat einen Arbeitsbereich — das Context Window. Es enthält alles, was die KI in diesem Chat «sehen» kann: deine Prompts, die Antworten, den generierten Code.

01
Was hineinfliesst
Der gesamte Prompt-Verlauf, generierter Code, Anweisungen — alles zählt mit. Je mehr Code, desto schneller wird der Kontext voll.
02
Was am Limit passiert
Die KI «vergisst» ältere Gesprächsteile — Anforderungen aus frühen Prompts sind nicht mehr präsent. Code-Änderungen können inkonsistent werden.

Was tun, wenn der Kontext voll ist?

Neuen Chat starten

Aktuellen Code + kurze Zusammenfassung als ersten Prompt mitgeben — so startet die KI mit vollem, frischem Kontext.

Code regelmässig exportieren

Lokal speichern — nicht nur als Backup, sondern als sauberer Input für einen neuen Chat.

Konzept · LLMs richtig einsetzen

Verifikation & Testing

LLMs können beeindruckende Aufgaben bewältigen — aber ihre Antworten sollten nie blind übernommen werden. Verifikation ist Teil des Workflows.

01
Analytische Inhalte: Cross-Check mit zweitem LLM
Bewertungen, Empfehlungen, Einschätzungen → mit einem zweiten LLM oder einer Fachperson gegenprüfen.
«Hier ist eine Analyse. Was ist deine kritische Einschätzung davon?»
02
Faktische Inhalte: Quellen prüfen via Websuche
Viele LLM-Anbieter (z.B. Gemini, ChatGPT, Perplexity) bieten integrierte Websuche. Quellen, die das Modell nennt, lassen sich manuell öffnen und mit der Antwort vergleichen — eine einfache und wirksame Methode zur Verifikation.
03
Code und UX: Direkt im Browser testen
HTML/CSS/JS-Code kann sofort im Browser geöffnet werden — klicken, interagieren, validieren. Was du siehst, ist das Ergebnis. Diese direkte Feedbackschleife ist ein wesentlicher Vorteil dieser Technologien.
04
Halluzinationen — warum LLMs sich irren
LLMs generieren das statistisch wahrscheinlichste nächste Wort — sie «wissen» nichts, sie «schreiben» überzeugend. Selbst falsche Fakten klingen korrekt formuliert. Deshalb: Fakten, Quellen und Links immer unabhängig prüfen.

Konzept · LLMs vergleichen

Welches LLM für was?

UI
Gemini — Stärke bei UI & Visuals
Bei Aufgaben mit visuellem Schwerpunkt hat Gemini einen leichten Vorsprung — insbesondere bei der Generierung von SVG-Grafiken und anspruchsvollen UI-Elementen.
AI
Claude — Stärke bei Logik & Struktur
Für logiklastige oder strukturintensive Aufgaben empfiehlt sich Claude. Immer Sonnet 4.6 wählen — Opus ist unverhältnismässig teuer und für Prototypen nicht nötig.

Benchmarks für seriöse Vergleiche

Wer LLMs statistisch vergleichen möchte, orientiert sich an aktuellen Online-Benchmarks — dort werden Modelle systematisch über tausende Aufgaben hinweg bewertet.

livebench.ai

Tipp für diesen Workshop

Claude für Alignment, PRD und Logik — insbesondere wenn man Claude Cowork nutzt. Gemini für UX-Mockups und visuelle Aufgaben.

5
Block 5

Warum HTML / CSS / JavaScript?

Programme können in vielen Sprachen geschrieben werden. Tools wie Lovable, Google AI Studio, Bolt.new und andere arbeiten primär mit HTML, CSS und JavaScript — und das hat gute Gründe.

Überall ausführbar

Läuft direkt im Browser — kein Setup, keine Installation, keine Kompilierung. Jeder kann das Ergebnis sofort öffnen und testen.

KI-freundlich & textbasiert

Die KI kann den Code direkt lesen, verstehen und im Gespräch verändern. Kein Zwischenschritt, keine Übersetzung nötig — idealer Input für LLMs.

Sofort visuell validierbar

Das Ergebnis wird als klickbare UI gerendert. Du siehst in Sekunden ob es stimmt — schnelles Validieren ist das Herzstück des ganzen Workflows.

Block 5 · EVA + PRD + UX → Code

Euren Quickstart-Prompt bauen

Kein vorgegebenes Template — du baust deinen eigenen Prompt. Das ist der Kern von Vibe Coding: dein Kontext, deine Idee, dein Wording.

Was ein guter erster Prompt enthält

1
Die EVA-Erklärung
Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe — dein EVA-Schema aus Block 1
2
Das PRD
Zielgruppe, Use Cases, Must-haves, Nicht-Ziele — vollständig aus Block 3
3
Das UX-Mockup
Screenshots aus Stitch als visuelle Orientierung hochladen
+
Technische Orientierung
Halte die Komplexität gering — bau nur, was du wirklich brauchst

Jetzt: selbständig prompten

Kombiniere EVA, PRD und UX-Mockup zu deinem eigenen Prompt — in deinen Worten, mit deiner Idee.

Dann: ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!

Das erste Ergebnis wird nicht perfekt sein — das ist der Plan. Iteration ist die Methode.

Tools: Lovable (lovable.dev) · Bolt.new · Google AI Studio

6
Block 6

Iterate!

Vibe Coding ist kein linearer Prozess. Jeder Durchlauf schärft dein Bild von dem, was entstehen soll. Iteration ist die Methode — nicht der Notfallplan.

FEHLER KORRIGIEREN
Das funktioniert nicht: [Fehlerbeschreibung]. Bitte korrigiere — alles andere bleibt unverändert.
FUNKTION HINZUFÜGEN
Füge folgende Funktion hinzu: [Funktion]. Halte den Rest des Codes unverändert.
CROSS-CHECK MIT ZWEITEM LLM
Hier ist mein Code. Was ist deine kritische Einschätzung? Was würde ein Entwickler verbessern?

Häufige Stolpersteine

  • Aufgabenausweitung: Erst Must-haves fertigstellen, dann erweitern
  • KI-Fehler zeigen: Den Fehler der KI zeigen — nicht neu starten
  • Zu viel auf einmal: Pro Prompt nur eine Änderung verlangen
  • Frustration: Das erste mittelmässige Ergebnis ist der Startpunkt — nicht das Ziel

⚠ Stand regelmässig sichern

Manche Tools überschreiben die vorherige Version beim Prompten. Funktionierenden Stand immer zuerst lokal speichern oder duplizieren — so kann man jederzeit zurücksetzen, falls ein Prompt etwas kaputt macht.

03

Jetzt ihr · Phase 3 von 3

App bauen & iterieren

Baut euren ersten Prototyp mit Lovable — und iteriert ihn, bis er das PRD erfüllt.

Tool

Lovable · Bolt.new

lovable.dev  ·  bolt.new

Ergebnis

Laufende App

deploybar, öffentliche URL

Regel

Ein Prompt — eine Änderung

Iterate-Prompts auf Slide 22

7
Block 7

Abschluss & optionaler Showcase

Der Tag gehört euch — niemand muss etwas präsentieren. Wer möchte, darf am Ende freiwillig seine coolste Kreation oder sein überraschendste Learning zeigen.

Freiwilliger Showcase (für alle, die möchten)

Was macht deine App?
In einem einzigen Satz
Live-Demo (optional)
App kurz zeigen, wenn gewünscht
Was hat dich überrascht?
Ein Moment, der dir besonders in Erinnerung bleibt

Keine Pflicht. Wer lieber zuhört — absolut okay. Der Showcase ist ein Angebot, keine Aufgabe.

Was wir heute gemacht haben

1
EVA-Schema
Jede App in drei Feldern erklärt
2
Alignment & sokratisches Prompting
KI als Denkpartner genutzt
3
PRD erstellt
Use Cases, Anforderungen, Nicht-Ziele
4
UX-Mockup generiert
Design vor Code — Fehler früh gefunden
5
App gebaut & iteriert
Vibe Coding in der Praxis

Abschluss · Ressourcen für Studierende

Euer Toolkit

Alignment + PRD
Google Gemini
gemini.google.com
Ideen schärfen, Alignment-Dialog, PRD generieren — der Startpunkt für alles.
Gratis · Google-Account genügt
UX-Mockups
Google Stitch
stitch.withgoogle.com
UI-Mockups aus Textprompts — visueller Ankerpunkt vor dem Code.
Gratis · Google-Account genügt
Quickstart
Lovable
lovable.dev
Strukturierter App-Build mit PRD-Input — polierte Ergebnisse, sparsam einsetzen.
Gratis · limitiertes Kontingent
Iterate
Bolt.new
bolt.new
Freies Iterieren ohne enge Limits — Hosting inklusive, öffentliche URL.
Gratis

Datenschutz: Keine sensiblen oder vertraulichen Daten in externe KI-Tools eingeben — Anfragen können von Anbietern gespeichert werden.

Take-Away

Gezielt formulieren.
Dann iterieren, bis es passt.

Alignment → PRD → UX → Quickstart → Iterate
Dieser Workflow funktioniert überall, wo man etwas strukturieren und entwickeln muss.

Sokratisch prompten

KI als Sparringspartner nutzen

Iterieren

Erste Version = Startpunkt

Verifizieren

Ergebnisse kritisch prüfen